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Brillenlexikon

A, B, C

A

Achse

Die auf dem Brillenpass unter A oder ach angezeigte Gradzahl zeigt die Achsrichtung an, in die der Cylinderwert in das Brillenglas eingearbeitet werden muß. Die Achse wird in Grad angegeben und tritt immer in Verbindung mit einem Cylinderwert auf.

 

Adaptation

Die Anpassung des Auges an die Lichthelligkeit nennt man Adaptation. Die Pupille verändert dazu Ihre Größe ähnlich einer Blende beim Fotoapparat. Das Auge paßt sich der Helligkeit sehr schnell an. Die Anpassung an die Dunkelheit dauert etwas länger.

 

Addition

Eine Zahl, die im Brillenpass unter Add oder ADD steht, zeigt den Nahzusatz zum Lesen an. Diesen Wert in Dioptrien mit einem + als Vorzeichen angegeben nennt man Addition.

 

Akkommodation

Die Anpassung der Augenlinse an unterschiedliche Entfernungen (fern und nah) nennt man Akkommodation. Dies geschieht durch die Änderung der Augenlinsenwölbung (Tonuswechsel des Ziliarmuskels) und des Augenlinsenbrechwertes (Verschieben von Linsenfasern). Für die Umstellung von Fern- auf Nahsehen beträgt die Akkommodationszeit etwa 0,5 Sekunden. Bei Ermüdung oder Elastizitätsverlust verlängert sich die Akkommodationszeit.

 

Alterssichtigkeit

Eine Fehlsichtigkeit die im Alter hinzukommt ist die Alterssichtigkeit. Um nahe gelegene Objekte scharf sehen zu können, muss der Brechwert des Auges erhöht werden. Dies geschieht, indem sich die Augenlinse beim Blick in die Nähe stärker krümmt. Mit zunehmendem Alter verringert sich jedoch die Elastizität der Augenlinse und somit die Anpassungsfähigkeit an die Nähe. Dieser Prozess beginnt zwar schon im jugendlichen Auge, macht sich aber erst ab einem Alter von ca. 40Jahren bemerkbar, wenn man die Zeitung immer weiter weg halten muss. Allmählich reicht die Länge der Arme nicht mehr aus.
Um beim Blick in die Nähe wieder scharf sehen zu können, wird ein Brillenglas vor das Auge gesetzt, welches hilft die fehlende Anpassung der Augenlinse zu korrigieren. Die Alterssichtigkeit (Presbyopie) ist genau genommen keine Fehlsichtigkeit, sondern die Folge einer normalen physiologischen Entwicklung. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie diese Brillengläser gestaltet sind. Sie können eine Lesebrille mit nur einer Stärke für den Nahabstand (ca. 40cm) tragen. Damit sehen Sie wieder wunderbar deutlich in die Nähe, können lesen und Handarbeiten machen. Wenn Sie durch diese Lesebrille allerdings in die Ferne blicken, erscheinen Ihen jetzt die Objekte verschwommen. Diese Brille müssen Sie also dann absetzen oder etwas weiter auf die Nasenspitze schieben und darüber schauen. Mit einer Gleitsicht- oder Bifocalbrille ersparen Sie sich das Auf- und Absetzen der Brille. Lesen Sie dazu auch Gleitsicht- oder Bifocalbrille.

 

Aniseikonie

Größen-oder Formungleichheiten der beiden Netzhautbilder nennt man Aniseikonie. Diese Form der Fehlsichtigkeit ist eine Folge von Anisometropie.

 

Anisometropie

Die ungleiche optische Brechkraft beider Augen nennt man Anisometropie. Augen die diese Fehlsichtigkeit aufweisen haben eine unterschiedliche beidseitige Weitsichtigkeit oder Kurzsichtigkeit oder aber Weitsichtigkeit des einen und Kurzsichtigkeit des anderen Auges. Der dioptrische Unterschied zwischen beiden Augen sind mindestens 2 Dioptrien. z.B.:rechtes Auge+0,50dpt und linkes Auge -3,00dpt

 

Astigmatische Fehlsichtigkeit

Augen, die diese Fehlsichtigkeiten aufweisen weichen von der Kugelform ab und sind elyptisch. Sie haben also in zwei neunzig Grad zueinander stehenden Richtungen (Ebenen) unterschiedliche Brechwerte. Vergleiche auch Sphärische Fehlsichtigkeiten. Die Abbildung eines Punktes im oder außerhalb des Auges entsteht nicht als Punkt sondern als oval. Zur Korrektion dieser Fehlsichtigkeiten benötigt man Brillengläser, welche genau in zwei neunzig Grad zueinander versetzten Flächen unterschiedliche Brechwerte aufweisen. Damit können dann beide fehlsichtigen Ebenen des Auges einzeln korrigiert werden. Diese Brillengläser nennt man astigmatisch, zylindrisch oder torisch. Bei diesen Brillengläsern benötigt man zur eindeutigen Bestimmung und Einarbeitung in die Brille drei Angaben pro Glas. Das ist zum einen die Sphäre, welche angibt, ob der Mensch kurz- oder weitsichtig ist. Danach schreibt man den sogenannten Zylinder als Differenz der Werte der beiden Ebenen (Hauptschnitte). Dieser kann in Plus oder Minusschreibweise geschrieben werden. Wobei sich bei Änderung der Schreibweise die komplette Angabe zur Brillenglasstärke ändert.

Beispiel: -1,25 dpt -0.5 dpt A125° soll in Plusschreibweise des Zylinders geschrieben werden, lautet die Glasstärke -1,75dpt +0,5dpt A35°.
Die Achse (A) gibt dabei die Richtung der beiden Stärken an und muss immer mit genannt werden.

 


 

B

Bindehautentzündung

Die Entzündung der Bindehaut nennt man Konjunktivitis. Es können u.a. gerötete Augen, Tränenfluß oder Schmerzen auftreten.

Brillenfassung

Brillengestell, Fassung, Brillenmodell, Nasenfahrrad... alle haben die gleiche Bedeutung. Die Brille ist gemeint. Das heutige Brillenangebot ist breit gefächert und unterteilt sich in viele verschiedene Arten in denen Metall, Kunststoff oder beides als Mix verarbeitet ist. Es gibt Vollrand-/Halbrand-und Rahmenlose Brillen, alle 3 Rahmentypen sind aus Metall- oder Kunststoffmaterial erhältlich.Welches Material für wen richtig ist, hängt von der Verträglichkeit der Materialien ab

 


 

C

Cylinder

Die Maßeinheit für eine Hornhautverkrümmung wird in Cylinder angegeben. Das Symbol dafür ist cyl oder zyl. Augen die einen Cylinderwert benötigen sind astigmatisch fehlsichtig. (siehe Astigmatische Fehlsichtigkeit)